Blumenwiesen gegen das Insektensterben
Krokusse und Narzissen für Hartefeld

für den Text und das Bild Dank an Herbert van Stephoudt
01.11.2017




Griffen bei ihrer Pflanzaktion an der Hartefelder "Allee der Festkettenträger" gemeinsam zur Schaufel: Die Mitglieder des Heimatvereins Hartefeld-Vernum, die auch von weiteren Bürgern unterstützt wurden.

HARTEFELD Fortgesetzt hat der Heimatverein Hartefeld-Vernum seine Aktion "Hartefeld blüht auf" mit einer Pflanzaktion in den Grünanlagen der "Allee der Festkettenträger". Die Vereinsmitglieder nutzten das lange Wochenende vor Allerheiligen, um rund 10.000 Krokusse sowie hunderte Narzissen in die Beete und Rasenflächen der Allee zu pflanzen, die den östlichen Ortsrand Hartefelds umsäumt. Günter Wochnik, Vorsitzender des Vereins: "Möglich wurde die Aktion durch eine Spende der ‚Van-Eupen-Stiftung‘ aus Dortmund und die Mithilfe einiger Bürger. Wir pflanzen Frühblüher wie Krokusse und Narzissen aber auch als Nektarquelle für Insekten." Schließlich, so Günter Wochnik weiter, mache es keinen Sinn, in einer immer aufgeräumteren Umwelt das Insekten- und Bienensterben nur zu beklagen. Der Heimatverein wolle lieber aktiv dazu beitragen, die Situation zu verbessern. Besonders dankte der Vorsitzende seiner Stellvertreterin Dorothea Elschner-Idahl, die die Pflanzaktion koordinierte. Die Aktion entsprach den Zielen der "Van-Eupen-Stiftung", die sich unter anderem für lebensgerechte Umweltbedingungen für Menschen, Tiere und Pflanzen einsetzt.
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