In der Hartefelder Heide:
Wegekreuz von Vandalen heimgesucht

für den Text Dank an Herbert van Stephoudt
für Dank an Sabine van Stephoudt
10.06.2019




Ein Anblick, der bei Gläubigen Entsetzen auslöst. Das Wegekreuz an der Ecke Hartefelder Dyck und Marktweg wurde von Vandalen geschändet.

HARTEFELD Schieres Entsetzen löste der Anblick des Wegekreuzes an der Ecke Hartefelder Dyck und Marktweg aus. Vandalen hatten das im Juli 2007 von Maria und Hugo Tissen initiierte und seither von den Familien Tissen, Luyven und Uehlenbruck sorgsam gepflegte Wegekreuz heimgesucht und vor allem den Korpus Christi erheblich beschädigt. Maria Luyven: "Ich bin immer noch geschockt von diesem Anblick. Man hat uns schon das Dach des Wegekreuzes gestohlen. Danach haben wir Holzschindeln angebracht. Aber so etwas ist noch nicht passiert. Wir haben Anzeige bei der Polizei erstattet."
Das Wegekreuz war am 8. Juli 2007 von Pfarrer Paul Hagemann eingeweiht worden und wird seither von zahlreichen Radwanderern für eine kurze Andacht genutzt. Die Idee der Initiatoren der Familien Tissen und Luyven nahm damals Gestalt an durch eine Schenkung der "Schwestern unserer lieben Frau" aus Geldern. Sie überließen den Familien einen Korpus, der vor der Modernisierung der Bischöflichen Realschule im Foyer des Konvents gehangen hatte. Anschließend hatte Theo Klings in vielen Arbeitsstunden das Wegekreuz mit zahlreichen Schnitzereien verziert. Mit Hilfe der Nachbarschaft entstand ein geschmackvoll angelegter Bereich, der zur Rast, zum Innehalten und zum Gebet einladen soll. Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizeiwache Geldern entgegen unter Telefon 02831-1250.
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